Normal ist: zur Urlaubszeit Postkarten bekommen. Nicht ganz so normal: wenn die Postkarte verschlüsselt ist.

Diese nette Karte hab ich kürzlich von Boris bekommen. Um zu erfahren was dort geschrieben steht also erstmal alles in den Rechner tippen.
03 0c 06 54 1d 08 1a 1d 45 0c
45 0e 08 52 23 0b 01 45 0f 06 03
45 6e 31 17 54 20 0b 13 1c 06 53
11 00 49 18 4e 26 4f 20 10 4e 1e 10
16 79 20 45 13 18 0f 14 0c 47 4c 07
0c 0d 08 52 62 0e 16 07 0b 1a 11 00
64 7a 45 36 16 0f 09 64 0e 53 16 45
1a 02 00 24 1a 16 06 06 07 07 04 78
7a 0d 11 1d 1d 12 4e 0f 49 07 17 47
43 0e 48 3c 07 0d ad c5 0b 49 2a 30 04
07 07 4e 25 1b 47 41 0e 09 0c 1e 00 27
01 10 16 0d 1b 09 a6 b6 27 16 11 18 00 41
05 08 4e 0c 11 0c 1e 54 6c 65 4e 02 1c 06 16 16 20 5e
Dass es kein ASCII ist war durch die niedrigen Werten und den enthaltenen Nullen sofort klar.
Mit Python dann erstmal versucht überall einen Offset zu addieren. Nur Müll.
PGP? Eventuell. Also in Base64 umgewandelt, Envelope aussenrum gebastelt… passt auch nicht.
Für XOR fehlt aber ein Schlüssel.
Oder auch nicht. Auf der Vorderseite ist ein kurzer Satz geschrieben. Fängt mit einem “T”.
Also mit dem Taschenrechner ausprobiert:

Ergibt ein “W” - ok das ist schonmal nicht schlecht 
Also wieder Python zur Hilfe geholt und ein kurzes Script gebastelt. Das war’s tatsächlich! So hat’s geklappt.
Den Schlüssel verrate ich aber nicht! Einen kleinen Hinweis gibt es aber: die Schlüssellänge ist 23 - und kann so relativ leicht geknackt werden. Viel Spaß!
Ach ja, nächstes Wochenende ist FrOSCon!

Und nächsten Monat BarCamp Stuttgart.

See you there 